GOOGLE MAPS VS MOTOBIT: WAS IST BESSER AM MOTORRAD?

GOOGLE MAPS VS. MOTOBIT
WELCHE APP IST BESSER AM MOTORRAD?

Du sitzt auf deinem Bike, die Sonne im Rücken, die Straße vor dir – und die Frage im Kopf: Welche App eignet sich eigentlich besser für Motorradfahrer? Google Maps oder Motobit? Beide Apps haben ihre Fans, doch wenn es um kurvige Landstraßen, Tour-Tracking und echte Motorrad-Features geht, zeigen sich klare Unterschiede. In diesem Artikel vergleichen wir beide Apps im Detail – und zeigen dir, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. ✌🏻

Tourenplanung – Kurven oder nur geradeaus?

Ehrlich gesagt: Google Maps ist ein Allrounder, aber nicht speziell für Motorradtouren gemacht. Die App bringt dich zuverlässig von A nach B, meistens auf der schnellsten Route. Doch: Kurvenreiche Strecken, kleine Landstraßen oder versteckte Nebenwege musst du dir selbst zusammenklicken, denn eine Kurven-Option gibt es nicht. Für kurze Feierabendrunden ist das ok, für Motorradtouren mit echten Kurvenhunger eher ungeeignet.

Motobit hingegen wurde speziell für Motorradfahrer entwickelt, ähnlich wie Komoot für Outdoor-Aktivitäten. Mit nur wenigen Klicks findest du hier traumhaft kurvige, landschaftlich reizvolle Routen, die dein Biker-Herz höher schlagen lassen. Aus der „schnellsten Route“ wird quasi die „schönste Strecke“ – genau das, was den Unterschied beim Motorradfahren macht. Übrigens: Auf Youtube gibt’s praktische Tipps, wie man mit Motobit für iOS oder Android schnell zur perfekten Motorradtour gelangt.

Ein Motorradfahrer fährt auf einer kurvigen Straße, passend zu einem Blog über Google Maps und die Motobit-App.

Navigation – Wer bringt dich wirklich ans Ziel?

Bei der Navigation spielt Google Maps seine Stärken aus: blitzschnelle Routenberechnung, zuverlässige Verkehrsdaten in Echtzeit, klare Sprachanweisungen und extrem stabile Performance. Gerade für Stadtfahrten und Autobahnetappen ist das unschlagbar.

Motobit bringt dich ebenfalls zuverlässig ans Ziel, wenn auch mit weniger Datenpower im Hintergrund da es von einem kleinen Entwicklerteam stammt. Dafür ist die Navigation bikerfreundlich optimiert: ideal für Landstraßen, Alpenpässe und abgelegenen Gegenden. Besonders praktisch: reduzierte Ansagen, die auch bei lautem Motor noch verständlich bleiben.

Ein Motorradfahrer betrachtet eine Karte im Kontext eines Blogartikels über den Vergleich von Google Maps und der Motobit-App.

Tour Tracking – Mehr als nur Start und Ziel

Ein klarer Unterschied: Google Maps bietet kein echtes Tour-Tracking, also keine Aufzeichnung deiner Ausfahrten. Du kannst zwar deinen Standortverlauf einsehen, aber detaillierte Analysen sucht man vergeblich.

Motobit dagegen glänzt mit umfassenden Tracking-Funktionen. Aufgezeichnet werden:

  • Geschwindigkeit
  • Schräglage
  • Beschleunigung
  • Höhenprofil
  • gesamte Route

Damit kannst du deine Motorradtouren bis ins letzte Detail analysieren, mit Freunden teilen oder später nachfahren. Für Technik-Fans und wahre Tourenliebhaber ist das ein echtes Highlight und kann bereits den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Ein Motorradfahrer betrachtet sein Smartphone mit der Motobit App im Kontext eines Blogartikels über den Vergleich zwischen Google Maps und der Motobit-App.

Tourenplanung am PC – praktisch oder umständlich?

Mit Google Maps kannst du deine Route bequem im Browser deines PCs planen und diese an dein Smartphone schicken. Gerade für längere Touren ist das super praktisch, hat aber auch mit gewissen Limits zu kämpfen.

Auch Motobit bietet mit Motobit Web die Routenplanung am Desktop mit anschließender Übernahme in die App. Auf dem großen Bildschirm behältst du die Übersicht, was besonders bei mehrtägigen Motorradreisen ein Vorteil ist. Zwar wirkt die Umsetzung nicht ganz so „slick“ wie bei Google, doch sie erfüllt ihren Zweck zuverlässig und wird laufend mit Updates versorgt und weiterentwickelt. Ein weiterer Vorteil: Du kannst dort auch alle deine geplanten sowie aufgezeichneten Ausfahrten einsehen und sie als GPX-Datei exportieren.

Benutzerfreundlichkeit – intuitiv oder speziell?

Google Maps: kinderleicht. Adresse eingeben, losfahren – fertig. Fast jeder kennt die Bedienung, weil sie von Autofahrern täglich genutzt wird.

Motobit: braucht etwas Eingewöhnung. Da die App auf Motorradfahrer zugeschnitten ist, erfordert sie am Anfang etwas Einarbeitung. Hat man den Dreh raus, wird die Planung von Motorradtouren aber zum Kinderspiel und steht Google Maps kaum nach.

Ein Motorradfahrer hält sein Smartphone und sitzt dabei auf seinem Motorrad, während er einen Blogartikel mit einem Vergleich zwischen Google Maps und Motobit liest.

Offline-Nutzung – was tun ohne Netz?

Google Maps ermöglicht den Download von Kartenbereichen, sodass du auch offline navigieren kannst. Ideal für Touren durch Regionen mit schlechter Netzabdeckung.

Motobit unterstützt derzeit (noch) keine Offline-Karten. Klingt nach Nachteil, ist in der Praxis aber weniger schlimm: Die App benötigt nur geringe Datenmengen. Selbst in Gegenden wie Schwarzwald oder Alpen, wo Funklöcher häufig sind, bleibt die Navigation in der Regel stabil.

Einschränkungen und mögliche Limits

Google Maps: keine Motorrad-Features, d.h. keine kurvigen Strecken, keine Aufzeichnung und Tour-Tracking, keine Community.

Motobit: kleinere Nutzerbasis, teils weniger präzise in Städten, (noch) keine Offline-Karten.

Zusätzliche Features – das gewisse Extra für Biker

Google Maps punktet im Alltag mit Navigation und Verkehrsdaten. Für Autofahrer reicht das völlig aus, für Motorradfahrer wirkt es aber etwas mager.

Motobit liefert genau die Extras, die Biker wollen:

    • Unterschiedliche Routingmodi speziell für Motorradfahrer
    • Umfassende Analyse von Höhe, Geschwindigkeit, Schräglage, etc.
    • Tourenimport und -export via GPX
    • Integrierte Warnungen vor Straßengefahren für mehr Sicherheit
    • Community-Features

Damit ist Motobit mehr als ein Navi – es ist eine komplette Motorrad-App für Biker.

Ein Motorradfahrer kurvt auf einer Bergstraße, passend zu einem Blog über Google Maps und die Motobit-App für Biker.

Preis – Was kostet der Spaß?

Google Maps: kostenlos und auf jedem Android-Smartphone vorinstalliert.

Motobit: bietet eine kostenlose Basis-Version mit vielen Funktionen. Wer detaillierte Analysen, Premium-Strecken und Profi-Features nutzen will, kann ein günstiges Abo abschließen. Für Vielfahrer und Tourenliebhaber lohnt sich das auf jeden Fall.

Community – wo sind die Biker?

Google Maps wird von Millionen Menschen genutzt, aber überwiegend von Autofahrern. Als Biker bist du dort auf dich allein gestellt.

Motobit ist hingegen eine App von Bikern für Biker. Die Community wächst ständig, Touren werden öffentlich geteilt, neue Strecken entdeckt, Erfahrungen werden über Foren wie Reddit, Blogs und Social Media ausgetauscht. Das sorgt für echtes Motorradfeeling und Austausch auf Augenhöhe.

Zwei Motorradfahrer auf einer Straße, umgeben von Autos, im Kontext eines Vergleichs zwischen Google Maps und der Motobit-App.

Pro & Contra: Google Maps

👍 Vorteile:

  • Kostenlos
  • Sehr stabile Navigation
  • Echtzeit-Verkehrsdaten
  • Offline-Karten verfügbar
  • Touren am PC planbar

👎 Nachteile:

  • Keine kurvigen Routen
  • Kein Tour-Tracking
  • Keine Motorrad-Community
  • Keine Touranalyse
  • Kein offizieller GPX-Import und -export

Pro & Contra: Motobit

👍 Vorteile:

  • Kurven-Option für Motorradtouren
  • Umfangreiches Tracking & Analyse
  • Warnhinweise vor Gefahrenstellen
  • Motorradfreundliche Navigation
  • Tourenplanung am PC möglich
  • Community mit öffentlichen Touren

👎 Nachteile:

  • Weniger optimiert für Städte
  • Kleinere Nutzerbasis
  • (Noch) keine Offline-Karten

Welche Motorrad-App passt zu dir?

Am Ende kommt es auf deine persönlichen Vorlieben und deinen Fahrstil an:

  • Google Maps ist unschlagbar für den Alltag, Städtetrips und schnelle Navigation.
  • Motobit ist die bessere Wahl für Motorradtouren mit Kurven, Tracking und Community-Feeling.

👉 Unser Tipp: Kombiniere einfach beide Apps. Nutze Motobit fürs Motorradfahren und Google Maps als Backup. So bist du in jeder Situation optimal ausgestattet – egal ob kurze Spritztour oder mehrtägige Motorradreise.

Eine Person hält ein Smartphone, auf dem eine Motorradreise mit der Motobit App angezeigt wird.

Häufig gestellte Fragen

Google Maps fokussiert auf schnelle Wege, bietet aber keinen Motorrad-Modus mit Kurvenpräferenz. Spezialisierte Apps wie Motobit sind für kurvige, landschaftlich schöne Motorradrouten deutlich besser geeignet.

Motobit gilt als sehr stabil: Abstürze sind selten, Updates gibt es regelmäßig. Google Maps ist in puncto Stabilität und Datenversorgung nach wie vor führend, besonders in Städten. 

Google Maps ist selbsterklärend und überall bekannt. Motobit bietet gezielte Funktionen für Biker, erfordert aber ein wenig Einarbeitung, bietet dafür aber eine maßgeschneiderte Tourplanung für Motorradfahrer.

Ja, bei der kostenlosen Version von Motobit ist die maximale Routennavigation auf etwa 100 km begrenzt. GPX-Import und -Export ist Nutzern mit einer Premium-Mitgliedschaft vorbehalten.

Motobit zeichnet ausführliche Fahrdaten auf – darunter Geschwindigkeit, Schräglage, Beschleunigung, Höhenprofil sowie den Kurvenfahrstil – und ermöglicht so eine detaillierte Touranalyse wie sie bei Google Maps nicht möglich ist.

Ja, mit Motobit Web kannst du Touren am PC oder Mac erstellen, importieren/exportieren (GPX) und sie werden automatisch mit der App über die Cloud synchronisiert.

Motobit benötigt Internet für Navigation – offline funktioniert die Wegführung derzeit (noch) nicht. GPS-Tracking hingegen läuft ohne Netz.

Motobit bietet speziell für Motorradtouren Features wie Kurvenwarnung (Kurvenassistent), Gefahrenwarnungen, Kurvenfahrstil-Analyse, öffentlich verfügbare Touren, GPX-Export, Tourenvideos und mehr.

Google Maps ist komplett kostenlos. Motobit bietet eine kostenlose Basisversion. Die Vollversion (Motobit Premium) kostet etwa 29,99 €/Jahr.

Google Maps ist verbreitet, aber Motorradfahrer bevorzugen spezielle Apps. In Foren gilt Motobit immer öfter als echter Geheimtipp für kurvige Streckenplanung unter Motorradfahrern.

Comments are closed.